- Ulf Schönenberg-Wessel
- Erbrecht
Eine Gefahr bei der Übertragung eines Erbteils ist, dass sie zu dem unerwünschten Eindringen Außenstehender in die Erbengemeinschaft und zu einer Veränderung der quotenmäßigen Beteiligung am Nachlass führen kann. Daher steht den Miterben nach § 2034 BGB ein gesetzliches Vorkaufsrecht zu, um zu vermeiden, dass durch den Erbteilskauf ein Nachteil für sie entsteht.
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Aktuelles im Notariat: Registervollmacht betreffend Erstanmeldung einer Personengesellschaft
- Redaktion
- Basiswissen Notariat, Handels- und Gesellschaftsrecht
Im Zusammenhang mit den Änderungen im Bereich des Personengesellschaftsrechts zum 01. Januar 2024 ist es erforderlich geworden, dass bei Ersteintragung einer Personengesellschaft in das Handels- bzw. Gesellschaftsregister eine Versicherung abgegeben wird, dass die angemeldete Gesellschaft nicht bereits im Handels- oder Partnerschaftsregister bzw. Gesellschaftsregister eingetragen ist, § 707 Abs. 4 BGB, § 106 Abs. 2 Ziff. […]
Gesellschaftsrecht im Notariat – Teil 1
- Frank Amshove
- Basiswissen Notariat
Mit „einfachen“ Gesellschaftsgründungen und Handelsregisteranmeldungen kennt sich in der Regel jedes Notariat problemlos aus. Nachfolgend soll diese Schriftenreihe daher insbesondere im gesellschaftsrechtlichen Notariat noch unerfahreneren Kolleginnen und Kollegen einen möglichst verständlichen und kurzen Ein- und Überblick in die Begrifflichkeiten „besonderer Vorgänge“, deren Sinn, Voraussetzungen, Behandlung und abschließend deren kostenrechtlichen Abwicklung geben.
Begleitender Grundkurs in der NoFa Ausbildung: Eheverträge
- Redaktion
- Basiswissen Notariat, Familienrecht
Bevor wir in die konkrete Bewertung eines Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrags einsteigen, müssen wir erst einmal feststellen, welche Inhalte die Urkunde hat. Beinhaltet sie nur güterrechtliche Vereinbarungen? Oder hat die Vereinbarung möglicherweise auch andere Vereinbarungen – beispielsweise Regelungen zum Unterhalt, zum Versorgungsausgleich oder gar Rechtswahlen? Da der Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrag typischerweise immer mehrere Beurkundungsgegenstände hat, ist […]
Aktuelles im Notariat: Kaufvertrag Immobilie, Käufer zahlt die Notarkosten nicht
- Redaktion
- Basiswissen Notariat, Immobilienrecht
Im Rahmen der Abwicklung von Immobilienkaufverträgen kommt es gelegentlich vor, dass der Käufer die ihm in Rechnung gestellten Notarkostenrechnungen nicht bezahlt oder der Käufer von Seiten des Verkäufers mit Zweifeln hinsichtlich seiner „Zahlungsmoral“ bezeichnet wird. Welche Optionen haben wir in der Notarstelle? Dieses Video ist ein Ausschnitt vom 24.04.2024 aus dem innovativen Onlinekurs „Aktuelles im […]
Anscheinend korrekt? – Wer bei einer „Falschberatung“ beweispflichtig ist
- Christian Noe
- Berufsrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Miet- und WEG-Recht
Immer wieder verlangen Mandanten Schadenersatz vom Notar, da er angeblich falsch beraten hat. Beim sogenannten Anscheinsbeweis setzt das Gericht einen gewöhnlichen, „typischen Geschehensablauf“ voraus, der nicht detailliert bewiesen werden muss.
Schenkungsverträge – Teil 3 vorweggenommenen Erbfolge
- Tanja Roden
- Erbrecht, Steuerrecht
Dieser Vertragstyp wird sehr häufig zwischen Eltern und Kindern geschlossen und zielt darauf ab, das Vermögen der Eltern (Schenker/Überlasser) zu deren Lebzeiten an das Kind (Beschenkter/Übernehmer) zu übertragen. Sind mehrere Kinder vorhanden, kann das Vermögen unter diesen aufgeteilt werden. Selbstverständlich kann dieser Vertragstyp auch zwischen entfernteren Verwandten (z.B. Großeltern/Enkel oder Geschwistern) oder nicht Verwandten geschlossen werden, was in der Praxis jedoch nur geringe Relevanz hat.
