Wie ist ein Ehegattentestament sinnvoll aufgebaut und worauf sollten Sie bei der Gestaltung besonders achten? Dieser Ausschnitt aus dem Webinar „Ehegattentestament“ mit Referentin Julia Roglmeier zeigt, wie sich Testamente systematisch in mehrere strukturierte Teile gliedern lassen – von einleitenden Feststellungen über Regelungen für den ersten und zweiten Erbfall bis hin zu übergreifenden Klauseln. Dabei wird deutlich, warum der Umgang mit bestehenden Altverfügungen Fingerspitzengefühl erfordert und welche Rolle Vermächtnisse, Teilungsanordnungen oder Pflichtteilsstrafklauseln in der Praxis spielen.

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Der Aufbau des Ehegattentestaments

Wie ist ein Ehegattentestament sinnvoll aufgebaut und worauf sollten Sie bei der Gestaltung besonders achten? Dieser Ausschnitt aus dem Webinar „Ehegattentestament“ mit Referentin Julia Roglmeier zeigt, wie sich Testamente systematisch in mehrere strukturierte Teile gliedern lassen – von einleitenden Feststellungen über Regelungen für den ersten und zweiten Erbfall bis hin zu übergreifenden Klauseln. Dabei wird deutlich, warum der Umgang mit bestehenden Altverfügungen Fingerspitzengefühl erfordert und welche Rolle Vermächtnisse, Teilungsanordnungen oder Pflichtteilsstrafklauseln in der Praxis spielen.

Gründe für eine vorweggenommene Hoferbfolge

Die lebzeitige Übertragung des landwirtschaftlichen Betriebes durch Übergabevertrag ist der Nachfolge durch (Hof-) Erbfall vorzuziehen. Eine Hofnachfolge, die erst mit dem Tode des Eigentümers stattfindet und dazu führt, dass der Hoferbe den landwirtschaftlichen Betrieb erst in weit fortgeschrittenem Alter übernimmt, ist diesem zumeist nicht zuzumuten.

Der Erbteilskauf in der notariellen Praxis – Teil 1

Der Erbschaftskauf bietet dem Miterben die Möglichkeit, unter Kapitalisierung seines Erbanteils aus der Erbengemeinschaft auszuscheiden. Hierzu kann er seinen Erbanteil entweder an einen Miterben oder einen Dritten veräußern. Investoren haben das Produkt „Erbanteil“ für sich entdeckt, sodass die Beurkundung von Erbteilskaufverträgen in der notariellen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Gesellschaftsrechtliche pflichtteilsreduzierende Maßnahmen

Gehört die gesellschaftsvertragliche Gestaltung zu den wirksamsten Stellschrauben bei der Pflichtteilsreduzierung? In diesem Ausschnitt aus dem Webinar „Pflichtteilsreduzierende Maßnahmen – umfassend beraten und rechtssicher gestalten“ geht die Referentin Julia Roglmeier der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen Abfindungsausschlüsse im Gesellschaftsvertrag dazu führen können, dass Beteiligungen nicht in den Nachlass fallen – und wo rechtliche Risiken lauern.

Urheberrechte in der letztwilligen Verfügung

Das Urheberrecht gehört im Notariat nicht zu den alltäglich zu bearbeitenden Rechtsbereichen. Es gibt urheberrechtliche Besonderheiten bei der rechtssicheren Gestaltung von letztwilligen Verfügungen, die bei der notariellen Beurkundung beachtet werden sollten. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Vererbbarkeit von Urheberrechten und die Gestaltung letztwilliger Verfügungen mit urheberrechtlichem Bezug enthält dieser Beitrag Ausführungen zu den Besonderheiten der notariellen Beurkundung.

Missglückte Erbregelung – Prä- und postmortale Möglichkeiten zur Korrektur erbrechtlicher Ansprüche

Starre Bindungswirkungen, steuerliche Nachteile und unerwartete Erbansprüche führen oft dazu, dass ein ursprünglich gewünschtes erbrechtliches Ergebnis nicht erreicht wird. Doch welche Korrekturmöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Fehler im Nachhinein noch rechtssicher beheben? Diese Fragen beantwortet Dr. Dietmar Weidlich in seinem Webinar am Donnerstag, 7. Mai 2026 von 10:00 – 12:45 Uhr. Wir haben mit dem Referenten schon vorab gesprochen.