- André Elsing
- Gesellschaftsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht
Häufig geschieht die Wandlung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung durch eine Bar-Kapitalerhöhung auf das gesetzliche Mindeststammkapital für eine GmbH. Gleichzeitig wird im Gesellschaftsvertrag der Rechtsformzusatz in „GmbH“ geändert. Wegen der Notwendigkeit, den Gesellschaftsvertrag abzuändern, bedarf es eines Beschlusses, der mindestens mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen zu fassen […]
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Trennung und Scheidung einer Unternehmerehe – Auswirkung auf das Erbrecht
- Christof Münch
- Bürgerliches Recht/Zivilrecht, Erbrecht, Familienrecht
Ist die Ehe in einer Krise, so ist es wichtig zu wissen, wie sich Trennung und Scheidung auf das gesetzliche Erbrecht oder auch auf die Erbfolge, die aus einem Testament oder einem Erbvertrag resultiert, auswirkt. Trennung der Ehegatten wirkt sich zunächst nicht auf das Erbrecht aus Entscheidend ist, dass sich die reine Trennung der […]
Erbschaft- und Schenkungssteuer in nichtehelichen Lebensgemeinschaften
- Redaktion
- Erbrecht, Familienrecht
In Deutschland ist die Anzahl nichtehelicher Lebensgemeinschaften in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Immer mehr Paare entscheiden sich für ein Zusammenleben ohne Trauschein: Im Jahr 2015 lebten rund 2,8 Millionen Paare in nichtehelichen Lebensgemeinschaften zusammen, so das Statistische Bundesamt. 2023 waren es bereits 3,4 Millionen Paare.
Ob zur Absicherung des Längerlebenden, der Bindung von Todes wegen oder zur Steueroptimierung: Die steigenden Zahlen zeigen deutlich, dass es sich für Notarinnen und Notare lohnt, sich mit dem Thema Testamente in nichtehelichen Partnerschaften auseinanderzusetzen.
Notargebühren: Eheverträge, Lebenspartnerschaftsverträge, Scheidungsfolgenvereinbarungen
- André Elsing
- Basiswissen Notariat, Familienrecht, Gebührenrecht/Kostenrecht, Miet- und WEG-Recht
Verlobte, Eheleute und Lebenspartner können vom gesetzlichen Regelfall des gesetzlichen Güterstandes der Zugewinngemeinschaft abweichen. Dazu kommt der Abschluss einer ehevertraglichen Vereinbarung in Betracht, mit der Wirkung, dass mit dem Beginn der Ehe ein anderer oder ein modifizierter Güterstand gilt, §§ 1408 ff. BGB. Der Ehevertrag kann vor oder auch nach der Ehe geschlossen werden.
Ehegattentestament: die Pflichtteilsstrafklausel
- Redaktion
- Erbrecht, Familienrecht
Ehegattentestamente enthalten oft eine Pflichtteilsstrafklausel – mit dem Ziel, pflichtteilsberechtigte Kinder davon abzuhalten, bereits nach dem ersten Erbfall und gegen den Willen des oder der Längerlebenden Ansprüche geltend zu machen.
In dem Webinarausschnitt vom 11. April 2024 gibt Referentin Julia Roglmeier anhand praxisnaher Beispiele einen kompakten Überblick über die typischen Fallstricke – und zeigt auf, wie sich rechtssichere Formulierungen in der Praxis umsetzen lassen.
Eheverträge (§ 100 Abs. 1 GNotKG)
- Redaktion
- Familienrecht, Gebührenrecht/Kostenrecht
Bei Eheverträgen und Ehescheidungsfolgevereinbarungen treten häufig Abrechnungsprobleme auf. Denn schließlich müssen die Beurkundungsgegenstände wertmäßig gesondert ermittelt werden. Zusätzlich ist die Wertermittlung in der Regel nach materiellrechtlichen Vorschriften durchzuführen.
Begleitender Grundkurs in der NoFa Ausbildung: Eheverträge
- Redaktion
- Basiswissen Notariat, Familienrecht
Bevor wir in die konkrete Bewertung eines Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrags einsteigen, müssen wir erst einmal feststellen, welche Inhalte die Urkunde hat. Beinhaltet sie nur güterrechtliche Vereinbarungen? Oder hat die Vereinbarung möglicherweise auch andere Vereinbarungen – beispielsweise Regelungen zum Unterhalt, zum Versorgungsausgleich oder gar Rechtswahlen? Da der Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrag typischerweise immer mehrere Beurkundungsgegenstände hat, ist […]