- Ulf Schönenberg-Wessel
- Erbrecht
Eine Gefahr bei der Übertragung eines Erbteils ist, dass sie zu dem unerwünschten Eindringen Außenstehender in die Erbengemeinschaft und zu einer Veränderung der quotenmäßigen Beteiligung am Nachlass führen kann. Daher steht den Miterben nach § 2034 BGB ein gesetzliches Vorkaufsrecht zu, um zu vermeiden, dass durch den Erbteilskauf ein Nachteil für sie entsteht.
Zeige Beiträge
Die Familienstiftung als Holding für das Familienvermögen: Struktur & Ziele
- Redaktion
- Familienrecht, Steuerrecht
Die Familienstiftung gilt als vielseitiges Instrument zur langfristigen Vermögenssicherung – wirft in der Praxis aber zahlreiche struktur‑, aufsichts‑ und steuerrechtliche Fragen auf.
In diesem Ausschnitt aus dem Webinar „Die Familienstiftung als Holding für das Familienvermögen“ ordnet der Referent Dr. Philipp Weiten die Familienstiftung als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts ein, erläutert ihre Organe, die Besonderheiten der Errichtung zu Lebzeiten sowie die fehlende einheitliche gesetzliche Definition.
Unternehmerehe: Auskunftsansprüche bzgl. des Unternehmens im Unterhaltsrecht
- Dr. Christof Münch
- Bürgerliches Recht/Zivilrecht, Familienrecht
Einkommen und Vermögen Gesetzliche Grundlage der Auskunftspflicht sind § 1361 Abs. 4 Satz 4 BGB (Trennungsunterhalt) und § 1580 BGB (nachehelicher Unterhalt) jeweils i.V.m. § 1605 BGB (Übersicht bei Born, NZFam 2016, 349 ff). Danach sind die Ehegatten verpflichtet, einander Auskünfte über ihre Einkünfte und ihr Vermögen zu erteilen. Über die Höhe der Einkünfte sind […]
Problemfall Unternehmerehe
- Christof Münch
- Bürgerliches Recht/Zivilrecht, Familienrecht
Altersvorsorge im Unternehmensbereich Für den selbstständigen Unternehmer bestehen aber i.d.R. im Rahmen dieses Ausgleichssystems keine eigenen Anrechte, da er häufig im Rahmen seines Vermögens Altersvorsorge betreibt und ihm als beherrschender Gesellschafter Altersvorsorgeformen für abhängig Beschäftigte nicht zur Verfügung stehen. Der Unternehmer hat häufig seine Altersvorsorge mit Bausteinen aufgebaut, die Vermögenswert haben und im Rahmen des […]
Unternehmensbeteiligungen: Einfluss gesellschaftsvertraglicher Abfindungsklauseln
- Dr. Christof Münch
- Familienrecht, Gesellschaftsrecht
Bei den Unternehmensbeteiligungen stellen sich für die Bewertung die Fragen, wie i.R.d. Wertfeststellung mit einer laut Gesellschaftsvertrag unveräußerlichen Beteiligung oder einer solchen mit einem niedrigeren Abfindungswert umzugehen ist. Nach §§ 711 Abs. 1, 711a BGB, 105 Abs. 3 HGB ist der Anteil an einer Personengesellschaft im Grundsatz mit Zustimmung der Mitgesellschafter übertragbar. Diese kann im […]
Grundlagen der Zugewinnberechnung: Vermögens- und Haftungstrennung
- Christof Münch
- Bürgerliches Recht/Zivilrecht, Familienrecht
Jedem Ehegatten gehört sein Vermögen allein Entgegen dem Wortlaut „Zugewinngemeinschaft“ bleibt das Vermögen der Ehegatten – auch das während der Ehe erworbene – getrennt, § 1363 Abs. 2 Satz 1 BGB. Es findet also keine dingliche Beteiligung am Vermögen des jeweils anderen Ehegatten statt, jedem Ehegatten gehört weiterhin sein Vermögen allein. Vielmehr beschränkt sich die […]
Aktuelles im Notariat: Formulierungsgenauigkeit in Übergabeverträgen
- Redaktion
- Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht
Dieser Ausschnitt aus dem monatlichen Onlinekurs „Aktuelles im Notariat“ mit Frank Tondorf zeigt, wie wichtig es ist, gewohnte Muster kritisch zu hinterfragen und mit den Beteiligten die richtigen Fragen zu stellen – bevor Gestaltungsspielräume verloren gehen. Ein Impuls, der deutlich macht: Nicht steuerlich zu beraten, aber steuerlich zu denken, kann helfen, spätere Überraschungen zu vermeiden und Verträge rechtssicher sowie praxistauglich zu gestalten.