Übergabeverträge gehören zum notariellen Alltag – und gerade deshalb bergen vermeintliche Standardformulierungen erhebliche praktische und steuerliche Fallstricke. Rückübertragungsrechte, Vertretungsregelungen bei fehlender Geschäftsfähigkeit oder das Schicksal valutierender Grundpfandrechte: Viele Klauseln wirken auf den ersten Blick klar, entfalten aber in der Praxis überraschende Konsequenzen, insbesondere im Erbfall und bei steuerlichen Wechselwirkungen zwischen Schenkung und Erbschaft.
Dieser Ausschnitt aus dem monatlichen Onlinekurs „Aktuelles im Notariat“ mit Frank Tondorf zeigt, wie wichtig es ist, gewohnte Muster kritisch zu hinterfragen und mit den Beteiligten die richtigen Fragen zu stellen – bevor Gestaltungsspielräume verloren gehen. Ein Impuls, der deutlich macht: Nicht steuerlich zu beraten, aber steuerlich zu denken, kann helfen, spätere Überraschungen zu vermeiden und Verträge rechtssicher sowie praxistauglich zu gestalten.


