Vorweggenommene Erbfolge unter Beteiligung Minderjähriger: Vorgehensweise & gesetzliche Vertretung

Unter vorweggenommener Erbfolge wird die Übertragung von Vermögen (oder eines wesentlichen Teils davon) durch eine Person auf einen oder mehrere als (künftige) Erben in Aussicht genommene Empfänger verstanden. [1] Sie richtet sich nach den Vorschriften für Rechtsgeschäfte unter Lebenden [2] und dient fast immer der „Steueroptimierung“. Meist wird es sich um Schenkungen (unter Auflage) handeln. […]

Englisch im Notariat: E-Mail-Anfrage eines englischen Mandanten

Wie antwortet man professionell auf die E-Mail eines englischsprachigen Mandanten, der sich nach einem Ehevertrag in Deutschland erkundigt? Gerade im Notariat kommt es dabei nicht nur auf die rechtlichen Inhalte an, sondern auch auf die passende englische Formulierung von Themen wie Güterstand, Unterhalt, Sorgerecht oder Versorgungsausgleich. In diesem aus dem Webinar „Englisch im Notariat“ mit […]

Erbteilsübertragung: Kaufpreisbemessung und -fälligkeit

Bei der Bemessung der Gegenleistung berücksichtigen die Beteiligten – sofern nicht aufgrund persönlicher Nähebeziehungen andere Faktoren (gemischte Schenkung etc.) Bedeutung gewinnen – i.d.R. den von ihnen geschätzten Wert des „maßgeblichen“ verbleibenden Nachlassgegenstandes in der Quote, die sie für die Erbquote halten. Mitunter stellt sich nachträglich heraus – dies ist ein immanentes Risiko jeder Erbteilsübertragung! – dass zum ungeteilten Nachlass weitere Aktiva („das Nummernkonto aus Liechtenstein“) oder Passiva („Einkommensteuernachzahlungen für Veranlagungszeiträume vor dem Sterbefall“) gehören, oder es erweist sich gar die angenommene Erbquote als unzutreffend (da seit der Ausstellung des Erbscheins bereits Erbteilsübertragungen bzw. Abschichtungen stattgefunden haben – die ja nicht ihren Niederschlag im Erbschein finden –, oder da der Erbschein nach der Erbteilsübertragung als unrichtig eingezogen und durch einen neuen Erbschein mit abweichender Quotelung ersetzt wurde oder da es sich gar von Anfang an um einen quotenlosen Erbschein i.S.d. § 352a Abs. 2 S. 2 FamFG handelte).

Das notarielle Nachlassverzeichnis: Die Grenzen der Ermittlungspflichten

In diesem Ausschnitt aus dem Webinar „Das notarielle Nachlassverzeichnis – Sonderfragen“ erfahren Sie von Referent Ulf Schönenberg-Wessel, welche Anforderungen die aktuelle Rechtsprechung an die Erstellung eines notariellen Nachlassverzeichnisses stellt, welche Rolle Kontoauszüge, Registerabfragen und die Mitwirkung des Erben spielen und wie mit besonderen Herausforderungen wie Gemeinschaftskonten oder Kryptowerten umzugehen ist.

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