Behindertentestamente gelten als sichere Gestaltung – doch ein aktueller Praxisfall zeigt, dass sie eine oft übersehene Lücke enthalten können. Wenn der reale Nachlass nicht ausreicht, um Pflichtteils- und Pflichtteilsergänzungsansprüche vollständig abzudecken, droht der Zugriff des Sozialhilfeträgers – selbst bei sorgfältiger Testamentsgestaltung.
Besonders Schenkungen innerhalb langer Ehezeiten nach § 2325 Abs. 3 BGB können das Ergänzungsvolumen massiv erhöhen.
In diesem Webinarausschnitt zeigt Referent Ulf Schönenberg-Wessel anschaulich, wo diese Lücke liegt und welche zusätzlichen Vermächtnisanordnungen Notarinnen und Notare künftig mitdenken sollten.

