Begleitender Grundkurs in der NoFa Ausbildung: Eheverträge

Bevor wir in die konkrete Bewertung eines Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrags einsteigen, müssen wir erst einmal feststellen, welche Inhalte die Urkunde hat. Beinhaltet sie nur güterrechtliche Vereinbarungen? Oder hat die Vereinbarung möglicherweise auch andere Vereinbarungen – beispielsweise Regelungen zum Unterhalt, zum Versorgungsausgleich oder gar Rechtswahlen? Da der Ehe- oder Lebenspartnerschaftsvertrag typischerweise immer mehrere Beurkundungsgegenstände hat, ist […]

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Beim Fortbildungsangebot im Notarbereich tut sich etwas

Wer sich im Notariat weiterbilden möchte, hat viele Optionen. Durch unterschiedliche Schwerpunkte und Lernvarianten der verschiedenen Anbieter ist im Grunde für jeden weiterbildungswilligen Kollegen etwas dabei.

Aktuelles im Notariat: Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer elektronischen Präsenzbeurkundung

Ende Februar 2024 veröffentlichte das Bundesjustizministerium den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der elektronischen Präsenzbeurkundung. Dieser Entwurf wurde zur Stellungnahme an die entsprechend zu beteiligten Organisationen weitergeleitet. Die Stellungnahmefrist läuft Ende März 2024 ab. Es kann damit gerechnet werden, dass ein entsprechendes Gesetzgebungsvorhaben konkret in der ersten Jahreshälfte eingeleitet wird und das Gesetz kurzfristig in Kraft tritt.

Was unklar ist, wird klar gemacht! Notar muss Beurkundung korrigieren dürfen

Immer wieder kommt es zwischen Mandanten und dem Notar zum Streit über die Kosten, wenn Beurkundungen vorzeitig abgebrochen werden. Das OLG Karlsruhe hat über einen Fall entschieden, in dem eine Mandantin einen laufenden Termin platzen ließ, da sie nicht alle Urkundstexte verstand (22.2.23, Az. 19 W 108/21 [Wx]). Sie berief sich außerdem darauf, dass der Notar einen Beratungstermin nicht selbst, sondern durch seinen Büroleiter durchführen ließ. Das OLG ließ beide Vorwürfe nicht gelten.

Vom unechten VIP bis zum Profi

Die Antwort auf die Frage danach, welche Art von Mandanten denn wohl die am liebsten genommene ist, lautet sicherlich allseits: „Der Pflegeleichte“.

Weihnachtszeit im Notariat

Wenn die großen Weihnachtshits täglich im Radio gespielt werden und es in den Straßen nach gebrannten Mandeln, Lebkuchen und Glühwein duftet, wissen wir: Es ist wieder so weit – Oh du fröhliche Weihnachtszeit!

Das Berufsbild des/der Notarfachwirt/in – ein Erfahrungsbericht

Die Fortbildung zum/r Notarfachwirt/in bietet Notarfachangestellten die Möglichkeit, ihre bereits erworbenen Fachkenntnisse zu vertiefen, zu erweitern und Wege zu eigenständigen Lösungen zu erlernen. Aufgrund dessen bietet diese Fortbildung auch die Möglichkeit, in büroleitender Funktion tätig zu werden. Bislang gibt es hierfür keine bundeseinheitliche Fortbildungs- und Prüfungsordnung, sondern die Bundesländer bieten unterschiedliche Formate (z.B. im juristischen Gutachtenstil) mit einem sog. Kammerabschluss an. In der Regel dauert die Fortbildung zwei Jahre und endet mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.