Gut fünf Jahre nach der Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes ist der größte Rauch verzogen, die Konturen des neuen Rechts werden immer deutlicher. Dieser Beitrag versucht, einige wichtige Fragestellungen für den notariellen Alltag zu erhellen, die durch die Veränderungen hervorgerufen wurden. Zum einen geht es um ein sachenrechtliches Thema im Zusammenhang mit der Begründung von Sondereigentum an Stellplätzen, zum anderen um die Rechtsstellung der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer.

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KI im Notariat: Effizienz trifft Fachwissen

Im Interview gibt Tim Kahlhofen, Co-Founder & CEO von NotarNow, Einblicke in die Praxis: Er erläutert, in welchen Bereichen Notariate besonders schnell von KI profitieren, wie sich typische Arbeitsprozesse konkret verändern und welchen Mehrwert die Integration der Fachinhalte des Notarverlags bietet. Zudem spricht er darüber, wie Transparenz und Kontrolle sichergestellt werden und wie eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen KI, Mitarbeitenden und Notar im Alltag aussehen kann.

Missglückte Erbregelung – Prä- und postmortale Möglichkeiten zur Korrektur erbrechtlicher Ansprüche

Starre Bindungswirkungen, steuerliche Nachteile und unerwartete Erbansprüche führen oft dazu, dass ein ursprünglich gewünschtes erbrechtliches Ergebnis nicht erreicht wird. Doch welche Korrekturmöglichkeiten gibt es? Und wie lassen sich Fehler im Nachhinein noch rechtssicher beheben? Diese Fragen beantwortet Dr. Dietmar Weidlich in seinem Webinar am Donnerstag, 7. Mai 2026 von 10:00 – 12:45 Uhr. Wir haben mit dem Referenten schon vorab gesprochen.

Unternehmerehe: Auskunftsansprüche bzgl. des Unternehmens im Unterhaltsrecht

Einkommen und Vermögen Gesetzliche Grundlage der Auskunftspflicht sind § 1361 Abs. 4 Satz 4 BGB (Trennungsunterhalt) und § 1580 BGB (nachehelicher Unterhalt) jeweils i.V.m. § 1605 BGB (Übersicht bei Born, NZFam 2016, 349 ff). Danach sind die Ehegatten verpflichtet, einander Auskünfte über ihre Einkünfte und ihr Vermögen zu erteilen. Über die Höhe der Einkünfte sind […]

Verschenken/Verkaufen/Vererben: Entgeltlichkeit im zivilrechtlichen, erbschaft- und einkommensteuerlichen Sinn und ihre Vermeidung

Bei der Übertragung von Privat- oder Betriebsvermögen – ob zu Lebzeiten oder von Todes wegen – stehen zahlreiche Gestaltungsvarianten zur Verfügung. Doch welche ist im konkreten Fall die richtige? Am Dienstag, 28. April 2026 von 15:30–18:00 Uhr beleuchtet Notar a.D. Dr. Hans-Frieder Krauß, LL.M. diese Fragen in seinem Webinar. Wir haben vorab mit ihm gesprochen.

Formelle Anforderungen an Notarkostenrechnungen und ihre Folgen: Anmerkung zu OLG Karlsruhe, Beschluss vom 07.04.2025 – 19 W 51/24 (Wx)

Das notarielle Kostenrecht wird maßgeblich durch das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geprägt. Anders als im allgemeinen Vertragsrecht sind Notare bei der Bestimmung ihrer Vergütung allerdings nicht frei; die Höhe der Gebühren ergibt sich zwingend aus den gesetzlichen Gebührentatbeständen des Kostenverzeichnisses zum GNotKG und richtet sich regelmäßig nach dem Geschäftswert des zugrunde liegenden Rechtsgeschäfts.

Grundzüge der Haftung des Vor- und des Nacherben

Die allgemeinen Haftungsregelungen der bzw. des Erben bzw. des Nachlasses sind nicht auf die Vor- und Nacherbschaft zugeschnitten. Sonderregelungen finden sich nur wenige in den §§ 2144–2146 BGB. Haftung des Vorerben vor Eintritt des Nacherbfalls Für die Haftung des Vorerben vor Eintritt des Nacherbfalls gelten keine Besonderheiten gegenüber den allgemeinen Regelungen, weshalb dieser Fall in […]